Weiter zum Inhalt

Risiken erkennen, Unfälle vermeiden

E-Scooter haben sich binnen weniger Jahre als beliebtes Verkehrsmittel etabliert – auch auf Arbeits-, Dienst- und Schulwegen. Das Unfallrisiko wird häufig unterschätzt. 
Bundesweit steigt die Anzahl der E-Scooter-Unfälle seit Jahren. 
Als Ihr Unfallversicherungsträger möchten wir Sie im Sinne der Prävention für die Gefahren, die mit dem Fahrspaß einhergehen, sensibilisieren. 
Nutzen Sie das Informationsangebot und helfen Sie mit, schwere und tödliche Wegeunfälle mit E-Scootern zu verhindern.

Regeln und Besonderheiten

Faktenbox E-Scooter-Unfälle

Steigende Unfallzahlen*

Weiterhin steigt die Anzahl der E-Scooter-Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden – im Vorjahresvergleich sogar drastisch, d.h. bundesweit um 38,1% von 11.944 auf 16.496 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden*:

  • 38 Menschen kamen ums Leben
  • 1.895 Personen wurden schwer verletzt
  • 16.184 Personen zogen sich leichte Verletzungen zu
  • Die Unfälle ereigneten sich am häufigsten in großen Städten (ab 100.000 Ortsansässige).
  • Betroffen waren vor allem jüngere Altersgruppen, d.h. 2.200 Fahrende oder Mitfahrende unter 15 Jahren. 

    *destatis

Häufigste Unfallursachen*

  • 21,6 % falsche Nutzung von Fahrbahn oder Gehwegen
  • 10,9 % Fahren unter Alkoholeinfluss 
  • 8,4% nicht angepasste Geschwindigkeit 

*destatis

Versicherungsschutz auf Arbeits-, Dienst- und Schulwegen

Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte sind auf dem Hin- und Rückweg gesetzlich unfallversichert (Wegeunfall).
Versicherungsschutz gilt unabhängig vom Verkehrsmittel für

  • den direkten Hin- und Rückweg zur Schule, Arbeit bzw. dem Ausbildungsbetrieb.
  • Personenschäden, Sachschäden z.B. am E-Scooter sind nicht versichert.

Rechtsgrundlage: § 8 Abs 2 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) 

Kontakt

 

Wir sind für Sie da. 
 

Ihr Team Prävention               Ihr Team Reha & Leistung