"Zu Fuß zur Schule" statt mit dem Elterntaxi! Weltweiter Aktionstag am 22. September 2018

Starke Verkehrsverdichtung im Nahbereich von Schulen, eilig herannahende Autos, hektische Wendemanöver, Rangieren über Geh- und Radwege und mittendrin die zur Schule gehenden Menschen - chaotische Zustände herrschen zur Schul-Rushhour, den Bring- und Holzeiten zu Unterrichtsbeginn bzw. -ende.

Zwei Schulkinder sind zu Fuß auf dem Weg zur Schule

Quelle: Fotolia

Viele Kinder werden täglich mit dem Auto zur Schule gefahren - weil Eltern es zu riskant finden, die Kinder eigenständig am Straßenverkehr teilnehmen zu lassen oder weil die Schule praktischer Weise am Arbeitsweg der Eltern liegt. ABER: was gut gemeint ist, lässt Kinder wichtige Lerninhalte verpassen. Zum Beispiel "entgeht Kindern, die mit dem Eltern-Taxi zur Schule kommen, die Chance, richtiges Verhalten im Straßenverkehr zu lernen", sagt Michael May, Geschäftsführer des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes Oldenburg (GUV OL).

Auf dieses Defizit macht seit vielen Jahren der weltweite "Zu Fuß zur Schule - Tag" aufmerksam. Er findet in diesem Jahr am Samstag, 22. September 2018 statt und fordert Eltern und Betreuer dazu auf, Kindern mehr Verantwortung für ihren Schulweg zu geben. Zunächst in Begleitung Erwachsener, später in der Gruppe Gleichaltriger sind dann auch Grundschulkinder sicher unterwegs - zu Fuß oder, nach bestandener Radfahrprüfung in der 3. oder 4. Klasse, auch mit dem Rad.

Das Erlebnis, den Schulweg gemeinsam zu meistern, fördert zudem die soziale Kompetenzentwicklung der Kinder. May ist überzeugt, dass "Kinder ihr Können und ihre Sicherheit am besten zu Fuß auf dem Schulweg trainieren. Außerdem trägt Bewegung an der frischen Luft zum Ausgleich bei und verbessert die Konzentration."

Beim GUV OL sind rund 160.000 Schul- und Kindergartenkinder des nordwestlichen Niedersachsens - genauer der Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch sowie der kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven - unfallversichert.

In 2017 hatten 1.800 Schülerinnen und Schüler einen Unfall auf dem Schulweg. Mit gezielten Aktionen, der Förderung von Verkehrserziehungsmaßnahmen und Alternativangeboten wie z.B. dem Schulexpress sowie der Ausstattung der Eltern und Lehrkräfte mit Informationsmaterial leistet der GUV OL Aufklärungs- und Präventionsarbeit.

 

 

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