Aktuelles


Die Ergänzung der AHA-Formel (=Abstand-Hygienemaßnahmen-Alltagsmaske) um das "L" für infektionsschutzgerechtes LÜFTEN sowie das "A bzw. C" für APP, womit die Corona-Warn-App der Bundesregierung gemeint ist, wird von Seiten der Bundesregierung proklamiert. Wir bitten um Kenntnisnahme und verweisen nachfolgend auf die aktuellen Informationen. 

Infektionsschutzgerechtes Lüften:
Zum 16.09.2020 hat die Bundesregierung die Empfehlung zum Infektionssschutzgerechten Lüften herausgegeben für Handlungssicherheit bei der Gestaltung des Arbeits- und Bevölkerungsschutzes. 
Zielsetzung (gem. § 4 Nummer 1 Arbeitsschutzgesetz): Durch fachgerechtes Lüften von Gebäudeinnenräumen Gesundheitsgefährdungen durch SARS-CoV-2-Infektionen möglichst zu vermeiden bzw. gering zu halten. 

Corona - Warn - App: je mehr mitmachen, desto größer der Nutzen für alle. 


Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel trat am 20.08.2020 durch Veröffentlichung im Gemeinsamen Ministerialblatt in Kraft.
Erstellt wurde sie von den Arbeitsschutzausschüssen beim Bundesarbeitsministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), denen Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitgeber, Gewerkschaften, Länderbehörden, der Wissenschaft sowie der gesetzlichen Unfallversicherung angehören, unter Koordination der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Hier steht Sie zum Download bereit:  SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel  (barrierefreie/barrierearme Datei).

Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel konkretisiert für den Zeitraum der epidemischen Lage von nationaler Tragweite gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz die Anforderungen an den Arbeitsschutz (SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard), um insbesondere den Betrieben mehr Handlungssicherheit sowie Rechtssicherheit zu geben. Gleichwertigere oder strengere Regeln, z.B. aus der Biostoffverordnung oder dem Bereich des Infektionsschutzes, sind weiterhin zu beachten.

Abstand, Hygiene und (Alltags-)Masken (AHA-Regel) bleiben die wichtigsten Instrumente, um das SARS-CoV-2-Infektionsrisiko zu senken und auf niedrigem Niveau zu halten.
Betriebe, die die in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel vorgeschlagenen technischen, organisatorischen und personenbezogenen Schutzmaßnahmen umsetzen, können davon ausgehen, dass sie rechtssicher handeln. Die Berücksichtigung der branchenspezifischen Konkretisierungen der gesetzlichen Unfallversicherung wird zusätzlich und weiterhin empfohlen. Die Aufsichtsbehörden der Länder erhalten durch die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel eine einheitliche Grundlage, um die Schutzmaßnahmen in den Betrieben zu beurteilen.

Auf Basis des aktuellen Stands der Technik, Hygiene und Arbeitsmedizin wurden in der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel differenzierte Umsetzungsmaßnahmen für die Betriebe entwickelt. Dabei werden neben Arbeitgebern auch die Akteure des betrieblichen Arbeitsschutzes wie Sicherheitsfachkräfte und Arbeitsmediziner angesprochen und die Instrumente des Arbeitsschutzes, wie zum Beispiel die arbeitsmedizinische Vorsorge in Bezug genommen.
Die Maßnahmen umfassen zentrale technische Aspekte des Infektionsschutzes wie Lüftung und Abtrennungen und organisatorische Maßnahmen wie die Gestaltung der Arbeits- und Pausenzeiten sowie die Arbeit im Homeoffice.
Für Arbeitsbereiche, in denen technische und organisatorische Maßnahmen keinen hinreichenden Infektionsschutz bieten können, werden personenbezogene Maßnahmen formuliert, zum Beispiel die Nutzung von Mund-Nase-Bedeckungen (dem TOP-Prinzip folgend). 
Neben der Fokussierung auf Maßnahmen der sicheren Gestaltung und Prävention umfasst die Regel auch Handlungsoptionen zum Umgang mit besonders schutzbedürftigen Beschäftigten.

 

Empfehlungen für die Nutzung des Öffentlichen Personen-Nah-Verkehrs (ÖPNV)

Vor der Corona-Pandemie war die Nutzung des ÖPNV für viele Pendlerinnen und Pendler selbstverständlich.

Die Arbeitsgruppe Arbeitswelten des Steuerkreises Prävention SARS-CoV-2 der gesetzlichen Unfallversicherung hat Empfehlungen erarbeitet, wie jeder Fahrgast zur Wahrung des Infektionsschutzes bzw. Senkung des Infektionsrisikos in unserer neuen Normalität konkret beitragen kann.

Die Empfehlungen für den ÖPNV finden Sie hier.


Mit gutem Beispiel voran: Stadt Oldenburg stellt internen Hygiene-/Schutzmaßnahmenplan zur Verfügung


Übersichtlich, klar strukturiert und auf den Punkt formuliert - der interne Infektions-/Schutzmaßnahmenplan der Stadt Oldenburg zur Eindämmung der Corona-Pandemie! 

Gutes darf und sollte sich gerne vervielfältigen...

Diesem Motto folgend stellt die Stadt Oldenburg den Plan allen interessierten Mitgliedsbetrieben und -organisationen des GUV OL  hier im offenen Word - Format zur Verfügung. 

Herzlichen Dank an die Verantwortlichen der Stadt Oldenburg! 


Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen...

Im Privat- als auch im Arbeitsleben brauchen wir aufgrund der Corona-Pandemie aktuell mehr Gesundheitsschutz als zu normalen Zeiten.

Kurz: Arbeitsschutz ist GESUNDHEITSschutz.

Als Ihr Ansprechpartner der gesetzlichen Unfallversicherung für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz möchten wir Sie bestmöglich begleiten.

Manche der aktuellen Fragestellungen und Bedarfe stellen auch uns vor neue Herausforderungen. Sie können gewiss sein, dass wir – so wir die Antwort noch nicht kennen – alles dafür tun, diese mit Ihnen zu entwickeln bzw. zu finden.

Weiterführende Infos und Links haben wir auf diesen Sonderseiten für Sie zusammengestellt.

Bei auftretenden Fragen kommen Sie gerne auf uns zu, denn dafür sind wir da.

Lassen Sie uns gemeinsam alles dafür tun, die Corona-Pandemie weiter einzudämmen und dabei gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Ihr GUV OL


In eigener Sache...


Erreichbarkeit: Herzlich willkommen! 

Unser Dienstgebäude ist seit dem 08.06.2020 wieder für Publikumsverkehr geöffnet. Bitte beachten Sie die geltenden Infektionsschutzmaßnahmen wie das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung bei Betreten unser Räumlichkeiten und die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m. 

Wenn möglich, vereinbaren Sie bitte vorab einen Termin mit Ihren Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern. Zentral erreichen Sie uns unter Tel. 0441 – 77909-0, E-Mail: info@guv-oldenburg.de.


Beratungstermine und Seminarangebot

Unsere Mitarbeiter des Technischen Aufsichtsdienstes (TAD) sowie des Reha-Managements nehmen Außendiensttermine wahr, deren Erledigung nicht telefonisch oder per E-mail erfolgen kann. 

Unser Seminarangebot wird Ihnen - so sich keine gravierende Veränderung des Infektionsgeschehens ergibt - nach den niedersächsischen Sommerferien wieder zur Verfügung stehen. 

Über Ersatztermine werden wir Sie zeitnah per E-Mail sowie auf unserer Website informieren. Die laufenden Veranstaltungen finden Sie auf unserem Seminarportal.