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Im Nachgang zur Wahl: Versicherungsschutz bei der ehrenamtlichen Wahlhilfe

Was Sie über den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz wissen sollten...

Mann mit Anzug, sitzend, hält Infoblatt zum Versicherungsschutz für ehrenamtlich Wahlhelfende in die Kamera

Foto (Verse): Henning Wolff, Leiter Reha & Entschädigung und stv. Geschäftsführer, weist auf den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz für ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer hin

Im Wahlmonat September unterstützten viele Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich die Kommunen und Städte beim Ausrichten und Durchführen der Wahlen. Was viele nicht wissen: Kommt es bei der ehrenamtlichen Tätigkeit, auf dem Weg dorthin oder Nachhause zu einem Unfall, besteht gesetzlicher Unfallversicherungsschutz.

Ansprechpartner für alle ehrenamtlich Wahlhelfenden im gesamten Oldenburger Land* – von A(hlhorn) bis Z(etel) – ist der GUV OL.

Versichert sind zum Beispiel folgende Tätigkeiten der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer:

  • die Teilnahme an Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen, bei denen Informationen zur Erfüllung der ehrenamtlichen Tätigkeit vermittelt werden,
  • die Tätigkeiten am jeweiligen Wahltag wie zum Beispiel Öffnung und Schließung des Wahllokals, Ausgabe der Stimmzettel, Überprüfung der Wahlberechtigung, Freigabe der Wahlurne für den Einwurf des Stimmzettels, Auszählung der Stimmzettel,
  • die Vor- und Nachbereitungen des Wahltages, das können zum Beispiel eine Vorbesprechung vor Wahllokalöffnung oder danach das Aufräumen im Wahllokal sein,
  • die mit den Wahlhilfe-Tätigkeiten verbundenen unmittelbaren Hin- und Rückwege.

Der Unfallversicherungsschutz ist für ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer kostenfrei. Übernommen werden die Kosten für Heilbehandlung, Rehabilitation und – wenn nötig – auch für eine Rente. Die Beiträge werden von den Kommunen oder Ländern getragen.
„Unfälle vor, bei oder nach der Wahlhilfe, insbesondere mit schweren Verletzungen, kommen selten vor. Dennoch ereignen sie sich z.B. nach der letzten Bundestagswahl: Nach Verlassen des Wahllokals wurde der Wahlhelfende im Landkreis Ammerland durch ein zu schnell fahrendes Fahrzeug erfasst und erlitt eine Beinfraktur, die zu einer temporären Minderung der Erwerbsfähigkeit führte.
Dank der guten medizinischen Versorgung sind keine bleibenden Schäden zurück geblieben“,
so Henning Wolff, Leiter des Fachbereichs Rehabilitation & Entschädigung und stv. Geschäftsführer des GUV OL.

Wenn ein Unfall passiert, sollte sich die betroffene Person bei der ausrichtenden Stadt- bzw. Kommunalverwaltung, für die sie tätig geworden ist, melden und beim GUV OL eine Unfallanzeige einreichen. 

*der GUV OL ist zuständig für die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta, Wesermarsch und die Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven

PRESSEMITTEILUNG
Formular Unfallanzeige
Infoblatt Versichert bei der ehrenamtlichen Wahlhilfe

Kontakt:
Johanna Verse, Öffentlichkeitsarbeit,
GUV OL, Tel. 0441 77909 37,
E-Mail: johanna.verse(at)guv-oldenburg.de