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Mach EinDruck – oder: warum Herz-Lungen-Reanimation für Schulkinder ein Thema ist

GUV OL unterstützt bundesweit einmalige Präventionsinitiative des Regionalverbands Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und der Universität Oldenburg.

Die Projektverantwortlichen im Bild

Foto(Verse) v.l.n.r. in der hinteren Reihe: Nicole Heemann, Leitung Stabsstelle Jugend, Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Henning Wolff, stv. Geschäftsführer GUV OL und Angela Pauka, Präventionsleiterin GUV OL vordere Reihe: Isabel Appuhn, Milena Egelkamp und Jan Düker, verantwortliche Ansprechpartner/-innen der Fachschaft Medizin, AG restart, Universität Oldenburg

Jan Düker demonstriert die Herz-Lunge-Wiederbelebung

Foto (Verse): Jan Düker demonstriert Henning Wolff und Angela Pauka die Herz-Lunge-Wiederbelebung

Wie hoch ist in Deutschland die Chance, nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand von einem Laien reanimiert zu werden? Laut Deutschem Reanimationsregister liegt diese bei ca. 40%.

Das Oldenburger Projekt Mach EinDruck, das in seiner Art bundesweit bislang einmalig ist, setzt hier an: Helferinnen und Helfer im Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und Studierende der Fachschaft Medizin der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg bringen Schülerinnen und Schülern in fünf aufeinander aufbauenden Workshops das Thema Herz-Lungen-Wiederbelebung schrittweise näher.

Der GUV OL unterstützt die Präventionsinitiative für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse als Träger der Schüler-Unfallversicherung in seinem Zuständigkeitsbereich.

„Für eine wirksame Erste-Hilfe zu sorgen – das ist wesentlicher Bestandteil unseres Auftrags als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Das Bewusstsein, wie notwendig es ist, in lebensbedrohlichen Notsituation zu helfen und Erste-Hilfe leisten zu können gilt es so früh wie möglich zu wecken“, erklärt Henning Wolff, stellvertretender Geschäftsführer des GUV OL. Wolff leitet langjährig den Fachbereich Rehabilitation und Entschädigung des Verban-des, der u.a. tätig wird, wenn es zu unfallbedingten Gesundheitsfolgen kommt bzw. im schlimmsten Fall – wenn die Hilfe zu spät kommt – finanzielle Entschädigung für die Hinterbliebenen zu leisten ist.

Nicole Heemann, Leitung Stabsstelle Jugend, Regionalverband Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., war das Engagement des GUV OL in puncto Erste-Hilfe Förderung für Schülerinnen und Schüler bekannt. Nachdem die Zusammenarbeit mit reStart, der Arbeitsgruppe der Fachschaft Medizin der Universität Oldenburg, verbindlich wurde, wandte sie sich mit der Zuschussanfrage für Mach EinDruck an Angela Pauka, Präventionsleiterin des GUV OL.

Mach EinDruck hat uns überzeugt, da es sehr praxisnah angelegt ist. Die Schulkinder werden zielgruppenorientiert, theoretisch wie praktisch fundiert angesprochen. Sie können sich als junge Lebensretterinnen und Lebensretter erproben und Kompetenz für den Ernstfall aufbauen. Dem Entstehen von Schwellenängsten in Hinblick auf ein späteres Eingreifen kann so vorgebeugt werden bzw. mögliche Zweifel abgebaut werden“, so Pauka. „Ein reges Interesse der Schulen bzw. der Schülerinnen und Schüler begrüßen wir sehr und wünschen der Initiative viel Erfolg!“

Kontakt:
Johanna Verse,
Öffentlichkeitsarbeit,
E-Mail: johanna.verse(at)guv-oldenburg.de,
Tel. 0441 – 779 09 – 37, Mobil: 0170 – 78 28 356

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