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Kohltour - besser gut sichtbar im Dunkeln unterwegs...

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Winterzeit ist Kohltourzeit im nordwestlichen Niedersachsen und oft auch Anlass für eine betriebliche Veranstaltung bzw. Feier.

Während einer Kohl- bzw. Boßeltour ereigneten sich im Februar letzten Jahres zwei schwere Unfälle im Emsland und in der Gemeinde Stadtland (Landkreis Wesermarsch). Unfallursache war in beiden Fällen ein ungünstiges Zusammenwirken aus eingeschränkter Sicht und unangepasster Geschwindigkeit bei den Autofahrern sowie schlechte Sichtbarkeit der Gruppe.

„Wer im Dunkeln unterwegs ist, setzt sich im Straßenverkehr einem erhöhten Unfallrisiko aus. Sehen und gesehen werden wird zur Herausforderung“, so Michael May, Geschäftsführer des GUV OL. „Grundsätzlich – und insbesondere bei einer Kohltour – kann folgendes dazu beitragen, sicher und unfallfrei ans Ziel zu kommen“, rät May:   

  • Tour so planen, dass man bei Einbruch der Dunkelheit am Ziel ankommt, dabei: Zeit für Pausen, Spiele berücksichtigen.
  • Möglichst beleuchtete Wege nutzen und statt vielbefahrener Hauptstraßen, besser Nebenstraßen, Gehwege oder Feldwege auswählen.
  • Hintereinander, am linken Fahrbahnrand (statt mittig) gehen und auf andere Verkehrsteilnehmer achten.
  • Als Teilnehmer* gut sichtbare Kleidung oder eine Warnweste/Reflektoren tragen.
  • Bollerwagen beleuchten bzw. mit Reflektoren ausstatten.
  • Als Autofahrer mit angemessener Geschwindigkeit fahren, d.h. das Fahrzeug muss innerhalb der Sichtweite anhalten können.

Falls sich ein Unfall ereignet ist im Einzelfall zu prüfen, ob gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht. Voraussetzungen hierfür sind:

  • Die Veranstaltung dient einem betrieblichen Zweck, d.h. die Kohl- bzw. Boßeltour ist vom Arbeitgeber im Einvernehmen mit ihm veranstaltet bzw. organisiert worden. Letzteres ist der Fall, wenn der Veranstalter (z.B. Betriebs- oder Personalrat) nicht allein aus eigenem Antrieb, sondern für die Unternehmensleitung handelt.
  • Der jeweilige Veranstalter (Unternehmensleitung, Betriebs- bzw. Personalrat, Leiter der Untereinheit) muss an der Gemeinschaftsveranstaltung teilnehmen.

 

*Aufgrund leichterer Lesbarkeit verwenden wir die männliche Form. Gemeint sind alle Geschlechter (w/m/d). 

Pressemitteilung